Funktionelle Ernährungstherapie:
Wenn Verdauung, Hormone und Bewegung zusammenspielen

Ich bin eine in der Schweiz zertifizierte Ernährungstherapeutin mit Schwerpunkt Mikronährstofftherapie und funktioneller Diagnostik und freue mich, Teil dieser Praxis zu sein.
Meine Arbeit befasst sich mit inneren physiologischen Regulationsprozessen wie Verdauung, Hormonbalance und Mikronährstoffstatus und deren Zusammenhang mit Schmerzen, Entzündungen, Regeneration und allgemeinem Wohlbefinden.
Ich begleite Erwachsene mit chronischen Entzündungen, Verdauungsbeschwerden, hormonellen Ungleichgewichten, Erschöpfung, Gelenkschmerzen oder Trainingsplateaus, insbesondere dann, wenn Symptome trotz angepasster Ernährung und körperlicher Ansätze bestehen bleiben.
Beratungen sind in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch möglich. Persönliche Termine in der Praxis biete ich montags an, an den übrigen Tagen erfolgen Beratungen online.
Die folgenden Beispiele zeigen, wie funktionelle Diagnostik Gesundheit und therapeutische Prozesse unterstützen kann. Sie stellen mögliche Ansatzpunkte dar und werden stets individuell beurteilt.
Beispiel: Darmgesundheit, Entzündung und Gelenk- oder Muskelschmerzen
Viele Menschen sind überrascht zu erfahren, dass Gelenkschmerzen und muskuloskelettale Entzündungen ihren Ursprung im Darm haben können. Ein Ungleichgewicht im Darmmikrobiom oder eine erhöhte Darmdurchlässigkeit kann unter anderem zu Folgendem beitragen:
- Niedriggradiger systemischer Entzündung
- Aktivierung des Immunsystems, die Gelenke und Bindegewebe beeinflussen kann
- Verzögerter Regeneration nach Training oder Verletzungen
- Anhaltenden Schmerzen, trotz adäquater mechanischer oder körperlicher Behandlung.
Mithilfe moderner Stuhlanalysen lassen sich unter anderem beurteilen:
- Zusammensetzung des Darmmikrobioms
- Entzündungsmarker
- Verdauungsleistung
- Integrität der Darmbarriere
Dies ermöglicht es, zugrunde liegende Entzündungstreiber sichtbar zu machen, die im Körper spürbar sind, aber intern entstehen. Auf dieser Basis können gezielte ErnährungsSupplement- und Lebensstilstrategien eingesetzt werden, um Regeneration und Belastbarkeit zu unterstützen.
Beispiel: Hormone, Schmerzempfinden und Regeneration
Die hormonelle Regulation spielt eine wichtige Rolle für:
- Schmerzempfinden und Gelenksteifigkeit
- Muskelregeneration und Gewebereparatur
- Schlafqualität und zirkadianen Rhythmus
- Energielevel, Stimmung und Stressresilienz
Dies ist besonders relevant für Frauen in der Peri- und Menopause, in denen hormonelle Veränderungen und ein Rückgang der Muskelmasse auftreten können, ebenso wie für Männer unter chronischem Stress oder hoher körperlicher Belastung.
Funktionelle Hormontests können helfen, Regulationsmuster wie Entgiftungs- und Stoffwechselprozesse sichtbar zu machen, die therapeutische Fortschritte unterstützen können.
Beispiel: DNA & Sport – Training individueller gestalten
Für sportlich aktive Menschen können DNA-basierte Sportanalysen Hinweise liefern, unter anderem zu:
- Regenerationsfähigkeit
- Verletzungsrisiko
- Kraft- oder Ausdauerveranlagung
Diese Erkenntnisse können genutzt werden, um Training, Regeneration und Ernährung individueller abzustimmen, auch im Hinblick auf physiotherapeutische Zielsetzungen.
Zusammenarbeit im Praxis-Umfeld
Mein Ansatz versteht sich als integrative und eigenständige therapeutische Begleitung, die innere Regulationssysteme berücksichtigt und individuell an Lebensstil, körperliche Belastung und Gesundheitsziele angepasst ist.
Durch diese ganzheitliche Perspektive sollen nachhaltige Verbesserungen und langfristige Stabilität in Gesundheit, Leistungsfähigkeit und allgemeinem Wohlbefinden gefördert werden.

ENGLISH :
Functional Nutrition Therapy: When Digestion, Hormones and Movement Work Together
I am a Swiss-certified Nutrition Therapist specialising in micronutrition and functional diagnostics, and I am pleased to be joining this practice.My work looks at internal physiological regulation such as digestion, hormone balance and micronutrient status, and how they relate to pain, inflammation, recovery, and overall well-being.
I work with adults experiencing chronic inflammation, digestive concerns, hormonal imbalances, fatigue, joint pain, or training plateaus, particularly when symptoms persist despite appropriate dietary and physical approaches.
Consultations are available in English, French, Italian and German. In person consultations are possible on Mondays at the centre or online the rest of the week.
The following examples illustrate how functional diagnostics can support overall health and therapeutic processes. They are intended as possible approaches depending on individual needs.
Example: Gut Health, Inflammation and Joint or Muscle Pain (revised)
Many people are surprised to learn that joint pain and musculoskeletal inflammation can originate in the gut.
An imbalanced gut microbiome or increased intestinal permeability may contribute to:
• Low-grade systemic inflammation
• Immune activation affecting joints and connective tissue
• Slower recovery following training or injury
• Persistent pain, despite appropriate mechanical or physical treatment
Through advanced stool testing, it is possible to assess:
• Gut microbiome composition
• Inflammatory markers
• Digestive capacity
• Intestinal barrier integrity
This allows us to identify underlying drivers of inflammation that may be felt in the body but originate internally. Based on these findings, targeted nutrition, supplementation, and lifestyle strategies can be used to support recovery and tissue resilience.
Example: Hormones, Pain Perception and Recovery
Hormonal regulation plays an important role in:
• Pain perception and joint stiffness
• Muscle recovery and tissue repair
• Sleep quality and circadian rhythm
• Energy levels, mood, and stress resilienceThis is particularly relevant for women during perimenopause and menopause, when hormonal changes and muscle mass reduction may occur, as well as for men under chronic stress or high physical load. Functional hormone testing can help identify regulatory patterns, such as detoxification pathways, that may support therapeutic progress.
Example: DNA & Sport – Training More Individually
For physically active individuals, DNA-based sport testing can offer insights into:
• Recovery capacity
• Injury risk
• Strength versus endurance predisposition
These insights may help tailor training, recovery, and nutrition strategies more individually, in support of physiotherapy goals.
Working Together Within the Practice
My approach is designed as an integrative and independent therapeutic support, focused on internal regulatory systems and adapted to each person’s lifestyle, physical demands, and health goals.
By taking this broader perspective, the aim is to promote sustainable improvements and long-term stability in health, performance, and overall well-being.