TRAGER-Therapie in der Beckenboden Recovery wirkt unterstützend

TRAGER-Therapie in der Beckenboden Recovery wirkt unterstützend

Was ist „Trager Therapie“? Dies ist die übliche Frage, wenn ich mich als Trager-Therapeutin vorstelle.

 Die Trager Therapie lässt Leichtigkeit, Entspannung und Bewegungsfreiheit erleben.

Der Erfinder Dr. Milton Trager (1908 – 1996) selbst sprach von seiner Behandlung als psychophysiche Integration. Dahinter steht der Gedanke, dass körperliche Beschwerden zu psychischen Belastungen führen können und umgekehrt. Körper, Geist und Seele spielen stets zusammen. Die Trager Therapie ist wirkungsvoll bei Stresserkrankungen, Umgang mit Schmerzen, Traumen, vegetativen Störungen, neuromuskulären Erkrankungen, bei der Rehabilitation und als Gesundheitsvorsorge. Sie bringt  Körper, Geist und Seele in die Ruhe und in Regeneration.

Dr. Milton Trager sagte über seine Therapie selbst folgendes: „Es gibt eine Weise des Seins, die leichter ist und freier. Einen Weg, auf dem Arbeit und Spiel in gleicher Weise zu einem Tanz werden, zu einem Lebenslied.“

Die Behandlungsform besteht aus zwei Elementen. Die Therapeutin führt am Klienten auf einer Massageliege sanfte, klare und schwingende Bewegungen aus, die eine lange nicht mehr erlebte Leichtigkeit vermitteln. Das Verhältnis zum eigenen Körper und zum Schmerz verändert sich dadurch. Durch leichte Kompressionen und feine Dehnungen wird der gesamte Körper und seine Muskelketten angesprochen und behandelt. Es entsteht dabei das Gefühl der Ganzheit von Körper und Geist. Die Therapeutin erspürt mit fragenden Händen den Körper und ist im Dialog mit dem vegetativen Nervensystem. Sie erforscht, was da ist und offeriert neue, freiere, weichere und manchmal auch verbundenere Wege den Körper wahrzunehmen. Der Körper erinnert sich, wie es war, schmerzfrei und leicht zu sein und strebt diesem Zustand wieder entgegen. Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert.

Das zweite Element bilden die Mentastics, eine Wortkombination aus Mental und Gymnastik, bei denen der Klient selbst angenehme und leichte Bewegungsabläufe erlernt, die er mühelos in seinen Alltag integrieren kann und die ihn an die verspürte Leichtigkeit auf dem Massagetisch erinnern. Mit diesem Erinnern kann das Schmerzgedächnis positiv überlagert werden.

Die Trager Therapie integriert in die Beckenboden-Recovery wirkt unterstützend bei verschiedensten Beckenbodenproblemen wie schmerzhaften Verspannungen im Becken, Verkrampfungen, hyperaktiver Blase, Inkontinenz etc.  Mit der Trager Therapie  gelingt die vertiefte Körperwahrnehmung und Entspannung, beides ist wichtig für die Regeneration und Heilung.

Oft sind bei Beckenbodenproblemen auch Emotionen wie Angst, Schamgefühl, Wut, Frust und Ablehnung des eigenen Körpers da. Diese stehen dem Genesungsprozess im Wege. Mit der Trager Therapie gelingt es diese wieder loszulassen. Zusammen mit den Übungen und Verhaltensänderungen im Alltag verbessert sich die Situation und eine Genesung ist möglich.

Mentastic für den Beckenboden

Eine schöne Beckenboden-Mentastics (Übung) ist diese Vorstellung: Wie wäre es, wenn auf deinem Beckenboden ein goldener See liegt. Mit dem Bewegen deines Beckens schwappt dieses goldene Wasser über deinen Beckenrand. Vielleicht lockt dieses Bild die verschiedensten Bewegungen aus deinem Becken hervor. Versuche auch über das rhythmische Hineinziehen und Loslassen deiner Körperöffnungen, den goldenen See zum Brodeln zu bringen. Versuchs noch kräftiger, bis du dir vorstellen kannst, dass das goldene Wasser zum Springbrunnen wird. Und lass dann, das Goldwasser wieder zur Ruhe kommen.

Yvonne Keller

Beckenbodenfachfrau, Bewegungstherapeutin und KomplementärTherapeutin Oda KT mit Branchenzertifikat Methode Trager. Die Trager Therapie ist von den Krankenkassen-Zusatzversicherungen anerkannt und eine Methode der OdA KT KomplementärTherapie.

 

Bei Fragen: yvonne.keller@rueckencenter.com

www.rueckencenter.com 

Online-Termin.

weitere Infos: www.trager.ch

Aufbau-Konzept

Aufbau-Konzept

Ist es Zeit, aktiv zu werden und nachhaltig etwas zu ändern?

Seit 1993 sind wir erfolgreich mit unserem Aufbau-Konzept. Dieses reduziert gesundheitliche Beschwerden, ist nachhaltig und wirkt präventiv. Drei Module können Sie stufenweise durchlaufen. Inhalt und Umfang werden individuell Ihrem Gesundheitszustand und Ihrer Lebenssituation angepasst und besteht aus der richtigen Dosierung aus Krafttraining, Alltagsmassnahmen, ausgewählten Übungen für Stabilität, Mobilisation und Beweglichkeit, wie auch aus Wissensvermittlung für einen gesunden Lebensstil. Die gesamte Rumpfmuskulatur (Rücken, Bauch, Beckenboden, Schultern, Hüfte, Gesäss) steht in unserem Aufbau-Konzept im Mittelpunkt.

Bei folgenden Lebenssituationen empfehlen wir unser Aufbau-Konzept:

Chronische Rücken- und Gelenkbeschwerden, Instabilität der Wirbelsäule und Gelenke, Haltungszerfall, muskuläre Verspannungssymptome, Muskelschwäche – Sarkopenie, Osteoporose, vor/nach einer Operation, nach einer Krankheit, Inkontinenz, Senkung, Schwangerschaft/ Geburt, schwache Kondition, schlechtes Immunsystem, fehlende Körperwahrnehmung, psychisch im Tief, Neustart nach einer Lebensphase mit wenig Bewegung und fehlendem Training.

Dank unserem Aufbau-Konzept werden und bleiben Sie stark und vital bis ins hohe Alter!

Flyer über den Inhalt der 3 Module

Wir freuen uns, Sie in unseren Räumlichkeiten begrüssen zu dürfen und Ihnen Ihre Fragen zu beantworten.

Melden Sie sich zu einem kostenlosen Beratungsgespräch an und erfahren Sie alles über den Inhalt und Nutzen von unserem Aufbaut-Konzept.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin! 

 

 

Abnehmen mit Krafttraining?

Abnehmen mit Krafttraining?

Die meisten wollen ein paar Kilos leichter sein. Gelingt dies mit Krafttraining?

Ja, Krafttraining ist für alle wichtig, die abnehmen wollen. Aber auch um das Gewicht zu halten. Mit Krafttraining bauen Sie Muskulatur auf. Die Muskulatur braucht viel Energie. Je höher der Muskelanteil im Körper, desto grösser ist der Grundumsatz (Kalorienbedarf pro Tag ohne Bewegung). Im Schnitt liegt der Grundumsatz bei 1200 -1800 Kalorien im Tag (abhängig von Alter, Geschlecht, Körpergrösse, Gewicht). Mit einer guten Muskulatur erhöt sich dieser um 100 bis 300 Kalorien/Tag. 

Eine  Reduktion der zugeführten Kalorien pro Tag ist wichtig um abzunehmen. Doch bitte keine Hungerkuren! Wer abnehmen will muss essen! Sonst baut der Körper die Muskeln ab. Bekommt der Körper nicht das was er braucht, fällt er in einen Hungersnot-Zustand, doch das Hirn und die lebenswichtigen Organe erhalten bis zum Schluss Nährstoffe  – auch wenn es die eigenen Muskeln sind. Wir essen uns selber auf. Das heisst, nach einer Hunger-Diät sind wir zwar leichter, haben aber weniger Muskulatur. Dies kann nur mit intensivem Krafttraining vermieden werden.  Sonst sind wir nach jeder Diät fetter. Dies führt zu „adipöser Sarkopenie“.

Sarkopenie ist die Bezeichnung für Muskelschwund. Diesem sind wir alle  ausgeliefert – ausser wir trainieren regelmässig. Ohne Krafttraining verlieren wir jedes Jahr mindestens 1% unserer Muskelmasse. Adipositas ist das Fachwort für Fettleibigkeit. Die Zahl der Übergewichtigen steigt und steigt. Die Folgekrankheiten (Herzkreislauf, Diabetes etc.) auch! Adipöse Sarkopenie heisst also übergewichtige Menschen mit viel zu wenig Muskulatur. Wir werden ziemlich sicher ziemlich alt. Sicher können Sie sich die Folgen vorstellen, wenn es viele alte, schwache, übergewichtige Menschen in unserer Gesellschaft hat. Und wer will schon alt und schwach und übergewichtig sein? Alle wünschen sich, selbständig und aktiv in Körper und Geist alt zu werden. Da führt kein Weg an einem Krafttraining vorbei. Fazit: Wer gegen Fett ist – ist für Muskulatur! Bauen Sie auf, sonst bauen Sie ab. 

Kennen Sie diese Meinung: „Um abzunehmen braucht es einfach mehr Bewegung „. Ja, Bewegung ist gut und wichtig, doch einfach nur bewegen reicht nicht! Einfach nur bewegen gibt noch keinen Muskelaufbau. Nur mit einer starken Muskulatur können wir bis ins hohe Alter unser Gewicht halten.

Um abzunehmen, braucht es auch eine bewusste und kalorienachtsame Kost. Doch was sollen wir essen um abzunehmen? Dies ist ein heikles Thema. Das Thema Essen ist mit vielen Mythen und Glaubenssätzen verbunden. Sicher nichts falsch machen Sie mit folgendem Rat:

  •  Zucker, Süssgetränke und Alkohol möglichst vermeiden
  • „weisse“ Kohlenhydrate,  tierische Fette reduzieren
  • 1.5 – 2 Liter Wasser trinken
  • viel  frisches Gemüse essen
  • genügend Proteine (Eiweiss), mindestens 0,8gr./Kilo Körpergewicht. Bevorzugt Hülsenfrüchte
  • möglichst keine Fertiggerichte
  • Kerne, Nüsse und Omega 3 reiche Öle sind im Mass gut und wichtig
  • Achtung mit Früchten, diese enthalten auch Zucker
  • Essen Sie nur 2-3 Mahlzeiten am Tag, kein „snacken“ dazwischen
  • Versuchen Sie, früh am Abend die letzte Mahlzeit und erst spät am nächsten Morgen die erste Mahlzeit zu sich zu nehmen.

Trainieren Sie regelmässig. Unser Körper ist ein Bewegungsapparat und kein Stillhalteapparat! Wir empfehlen: 

  • 2-3x wöchentlich ein gezieltes Krafttraining
  • 2-3x wöchentlich Ausdauertraining
  • tägliche Entsapnnungsübungen zur Stressreduktion (Meditation, Atemübungen, ruhige Gymnastik, Spaziergänge, Achtsamkeitübungen, usw.)

Um abzunehmen, ist auch die Verdauung wichtig, zudem blockieren Stress und Schlafmangel die Fettverbrennung. Auch zu diesen Themen haben wir kompetente Fachpersonen in unserem Team.

  • Wünschen Sie sich eine auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Ernährungsberatung?
  • Wollen Sie Ihren Trainingsplan auf „Gewicht verlieren“ anpassen?
  • Möchten Sie, dass wir Sie regelmässig unterstützen, um auf Kurs zu bleiben, damit Sie Ihr Wunsch-Gewicht erreichen und halten können?

Wir sind für Sie da. Für weitere Infos rufen Sie uns an oder kommen Sie zu uns an die Theke oder vereinbaren Sie hier Ihren Online-  Termin.

Best Friend

Best Friend

Kreuz und Beckenboden sind «best friend»

Plagt Sie Ihr Kreuz? Schiesst manchmal die Hexe in Ihren Rücken?

Sie bringen Ihre Rückenbeschwerden einfach nicht weg, obwohl Sie regelmässig Ihre Übungen machen?

Ihr Beckenboden ist der beste Freund Ihres Rückens, wie auch die Bauchmuskeln. Diese drei arbeiten zusammen und brauchen einander. Auch über die Faszien sind Bauch, Beckenboden und Rücken miteinander in direkter Verbindung. So sollen auch alle drei ins Training von Rückenschmerzen mit einbezogen werden.

Seit 35 Jahren therapiere ich Klienten mit Rücken- und Beckenboden-Beschwerden.

Hier meine 10 Tipps für «BEST FRIEND» von Rücken und Beckenboden:

1. Beckenboden wahrnehmen

Spüren Sie Ihre Körperöffnungen. Können Sie diese verschliessen und auch wieder loslassen? Können Sie diese auch in sich hineinziehen. Haben Sie eine Vorstellung Ihres Beckenbodens? Tasten Sie sich vom Schambein bis zum Steissbein alles entlang Ihrer Beckenknochen. In diesem knöchernen Rahmen befindet sich der Beckenboden und verschliesst das Becken nach unten.

2. Beckenrollen für eine lockere Lendenwirbelsäule

Bewegen Sie ihr Becken auf alle Seiten. Wie bei einem lateinamerikanischen Tanz. Betonen Sie die Vor- und Rück-Bewegung des Beckens, Ihr Schambein zieht dabei in Richtung Bauchnabel und danach strecken Sie Ihr Steissbein weit nach hinten hinaus. Dies geht im Sitzen, Liegen und Stehen. Wenn Sie ihr Becken bewegen, bewegt sich die Lendenwirbelsäule immer mit.

3. Aufrechte Körper-Haltung

Die Aufrichtung Ihres Körpers mit der Längsspannung der Wirbelsäule befreit den Rücken, wie auch den Beckenboden (und die Bandscheiben, die Wirbelgelenke…) vor andauernden Druckbelastungen. Richten Sie sich auf, kommen Sie aus der Bananen-Haltung raus.

4. Richtiges WC-Verhalten – kein Pressen

Pressen ist auch wieder eine Druckbelastung für Rücken und Beckenboden. Ihr Stuhlgang soll geschmeidig sein. Chronische Verstopfung gehört medizinisch abgeklärt und entsprechend behandelt. Auch beim Wasserlösen lassen Sie sich Zeit, nicht mit Druck den Harnstrahl verstärken, lassen Sie es einfach fliessen.

5. Stabilität im Rumpf

Ihr Beckenboden und die tiefliegenden Rücken- (m. multifidis) und Bauchmuskulatur (m. transversus abdominalis) arbeiten synergistisch (= als Freunde miteinander).

Vor jedem Hochheben einer Last, bei jedem kraftvollen Ziehen oder Stossen eines Wiederstandes immer zuerst den Beckenboden anspannen. So erhalten Sie von selbst auch eine Spannung in Bauch und Rücken, welche die Wirbelsäule stabilisiert und Sie dadurch stärker macht.

6. Beckenboden kräftigen 

Trainieren Sie Ihren Beckenboden. Anspannen (während der Ausatmung) und Loslassen (mit der Einatmung) im Wechsel. Dies über den Tag verteilt immer wieder 5-10 Mal am Stück in verschiedenen Positionen (stehen, sitzen, liegen, beim Gehen, beim Training). Am effizientesten ist das Beckenbodentraining jedoch auf dem PelviPower.

7. Recken und strecken

Heben Sie regelmässig die Arme nach oben und strecken Sie sich genüsslich in die Länge. Auch im Liegen strecken Sie immer mal wieder alle Viere von sich, am besten noch ein grosses Kissen (oder Rolle, oder Ball) unter den Rücken legen.

8. Tägliche Abfolge von Beckenboden- und Rücken-Übungen

Egal ob am Morgen oder Abend, mit der von mir zusammengestellten Abfolge von verschiedenen Übungen in Rücklage mit einem Softball unter dem Gesäss, wirken diese mobilisierend, durchblutend und kräftigend auf Ihre Rücken- und die Beckenbodenmuskulatur. Zudem dehnen und aktivieren Sie Ihre Bauch-, die Oberschenkelinnenseitige- und die Hüftbeugemuskulatur. Den Softball finden Sie in unserem Onlineshop. Die Übungsabfolge zeige ich Ihnen in diesem Film vor: https://www.youtube.com/watch?v=KMIcVukeej4

9. Richtig stehen

Stehen Sie möglichst auf beiden Beinen. Oft hängen wir im Stehen einbeinig und belasten immer das gleiche Bein. In dieser Haltung sind Sie im Becken und im ganzen Rücken schräg und verschoben.

10. Gesunder Lebenstil

Täglich 10’000 Schritte gehen. Genügend Wasser trinken, soviel dass Sie pro Tag 1.5 Liter Urin ausscheiden. Auf basische Ernährung achten. Zweimal wöchentlich ins Krafttraining. Genügend Schlaf, Ängste und Sorgen loslassen. Für Ruhe, Gelassenheit und Entspannung sorgen, damit Ihr Parasympathikus (Anteil vom vegetativen Nervensystem, welcher Heilung, Regeneration und Aufbau ermöglicht) wirken kann.

Brauchen Sie Unterstützung auf Ihrem Weg zum schmerzfreien Rücken?

Kompetent und motiviert steht das Team des med. Rücken-Centers und ich Ihnen zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Terminvereinbarung.

Yvonne Keller, Sept. 2022

Wintersport – Training

Wintersport – Training

Jetzt mit Plan und speziellen Übungen fit für den Wintersport werden!

Vereinbaren Sie drei Termine bei Loris Breyer, Fachmann für Bewegungs- und Gesundheitsförderung im 3. Lehrjahr.

Sein Wissen zu den verschiedenen Wintersportarten und die Freude Ihnen einen Trainingsplan mit wertvollen Übungen zu instruieren ist ein richtiger Motivations-Kick.

Mit der richtigen Vorbereitung vermeiden Sie Verletzungen, ermüden weniger rasch und Sie haben die Basis um Ihr Können voll einzusetzen.

Erleben Sie, wie Sie den Wintersport gut vorbereitet richtig geniessen können!

3x 60 Min.Wintersporttraining mit Loris 

Für unsere Mitglieder: Fr. 30.-

Für externe Gäste: Fr. 120.-

 

Terminvereinbarung: 044 211 60 80

 

 

 

 

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