Was ist bei uns anders, als in herkömmlichen Fitness-Centern?

Was ist bei uns anders, als in herkömmlichen Fitness-Centern?

Wieso im med. Rücken-Center trainieren?

  • wir sind top ausgebildet und verfügen im Trainings- und Therapiebereich neben langjähriger Erfahrung über Abschlüsse wie: EFZ, Branchenzertifikate und eidg. Diplome und sind dadurch für Therapie und Training von den Krankenkassen (Zusatz) anerkannt. So erhalten Sie einen Anteil Ihrer Kosten rückerstattet.
  • wir legen Wert auf regelmässige Betreuung, damit Sie Ihre Ziele erreichen und  Ihr Training gesund ist.
  • wir schenken auch der tiefliegenden, stabilisierenden Muskulatur grosse Aufmerksamkeit, damit Ihre Gelenke, Ihr Beckenboden und auch die Haltung bestmöglich gefördert werden.
  • wir sind top ausgerüstet mit: 30 Kraftgeräte, Sensopro, PelviPower und den neusten Technogym-Kardiogeräten
  • wir führen Kraft- und Beweglichkeitstests durch für genaue Werte zur Trainingssteuerung
  • wir unterstützen Sie langfristig, damit Ihnen die korrekte Übungsausführung gelingt
  • wir stellen Heim- und Ferienprogramme zusammen, damit Sie auch ausserhalb des mRCs zielorientiert trainieren können
  • Wir arbeiten interdisziplinär mit unseren internen Praxen für Physiotherapie, Osteopathie, Naturheilkunde, Komplementärtherapie, Neurologie und weiteren zusammen
  • zudem ist eine persönliche und wertschätzende Athmosphäre unser Credo.

Unser Ziel ist, dass Sie von Ihrem Erfolg begeistert sind, regelmässig bei uns Trainieren und uns weiter empfehlen!

Wir geben alles, um dies zu erreichen.

 

Wir freuen uns auf Ihre Terminvereinbarung für Ihr Training bei uns – sei es für einen Neustart oder für die Optimierung Ihres bestehenden Trainings.

 

Ihr med. Rücken-Center

Yvonne Keller und Team

 

Vereinbare hier einen kostenlosen Beratungstermin.

 

 

Miete mich

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Kästchen mieten

Keine Lust die Trainingsschuhe etc. jedes Mal hin und her zu tragen?

Wir vermieten 120 „Kästli“. Zur Zeit sind zirka fünf frei.

Kommen Sie zu uns an die Theke und wählen Sie Ihr privates Schliessfach aus (Fr. 80.-/Jahr).

 

 

Osteo Active

Osteo Active

Osteopathie-Praxis «Osteo Active».

Ich freue mich sehr, einen neuen Standort für meine Osteopathie-Praxis im med. Rücken-Center gefunden zu haben.

Ich heisse Tom Tschudi und bin seit über 20 Jahren als Therapeut tätig.

Oft werde ich gefragt, was Osteopathie ist und bei welchen Beschwerden man zum Osteopathen geht. Osteopathie wird sehr breit eingesetzt. Denn der menschliche Körper ist ein komplexes Geflecht von verschiedenen Strukturen, die zusammenarbeiten und sich gegenseitig beeinflussen. So kann es beispielsweise sein, dass Kopfschmerzen ihren Ursprung in einer anderen Körperregion haben. Deshalb wird der ganze Körper wie Muskeln, Faszien, innere Organe, Nervensystem, Lymphsystem, Gelenke, Schädel usw. in die Therapie mit einbezogen. Nebst körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Nacken -oder Rückenproblemen und anderen Gelenksproblemen, werden auch Beschwerden von Organen behandelt, z. B. Verdauungsstörungen, Menstruationsbeschwerden, nach Blasenentzündungen, Operationen, bei Schwangerschaft oder nach erfolgter Geburt.

Mir ist es besonders wichtig genügend Zeit für die Behandlung einzuplanen, um den Menschen möglichst ganzheitlich zu erfassen und zu therapieren. Nebst den ostheopatischen Methoden lasse ich auch mein Wissen der Sport-/ Physiotherapie und der Craniosacral-Therapie einfliessen.

Ursprünglich absolvierte ich eine Ausbildung zum Weintechnologen. Da ich Freude an Sport und am Menschen habe, machte ich später ein Studium als Physiotherapeut. Gleich nach Abschluss arbeitete ich an der Universitätsklinik Balgrist, wo ich während zehn Jahren in verschiedenen Bereichen wie der Orthopädie, der Rheumatologie und der Paraplegiologie viel Erfahrung sammeln konnte. Daneben bildete ich mich stets weiter zum Sportphysiotherapeuten, war als Ausbildner von Physio-Studierenden tätig und absolvierte ein Studium in Osteopathie und Craniosacral-Therapie. 2020 eröffnete ich eine Praxis für Osteopathie, welche ich nun ins Rücken-Center gezügelt habe.

Nebst dem Arbeiten ist mir die Work-Life-Balance sehr wichtig. Ich bewege mich gerne und liebe die Natur, widme mich meinem Schrebergarten, mache Wanderungen im Sommer, schwinge mich aufs Velo oder fahre Ski und Langlauf im Winter. Ein weiteres grosses Hobby ist das Kitesurfen, was ich seit bald 20 Jahren betreibe. Seit wenigen Jahren ist das Wingfoilen dazu gekommen.

Ich würde mich freuen, euch in meiner Praxis begrüssen zu dürfen!

Weitere Infos findet ihr auf meiner Website. Termine könnt ihr dort online vereinbaren. www.osteo-active.ch

Herzlichst Tom Tschudi

 

Ist „Pipi-Stopp“ als Beckenbodentraining sinnvoll?

Ist „Pipi-Stopp“ als Beckenbodentraining sinnvoll?

Stark und Vital
Stark und Vital

Vor 30 Jahren war bei den meisten Frauen der Geheimtipp unter Freundinnen  «Halte bei jedem Wasserlösen deinen Urinstrahl 2 bis 3 Mal an». Dieser Pipi Stopp – Geheimtipp soll den Beckenboden kräftigen. Auch viele Gynäkolog*innen gaben diesen Rat ihren Patientinnen weiter. Doch schon damals war das Wissen vorhanden, dass dieser Pipi Stopp keine geeignete Massnahme ist, um als regelmässiges Beckenboden-Training ausgeführt zu werden. Was mich immer wieder erstaunt, ist, dass auch heute noch dieser Blödsinn rumgeistert.

Ein Pipi Stopp ausgeführt, um zu testen, ob ich den Harnstrahl stoppen könnte, wenn ich müsste, ist okay. Als Test zeigt uns der Pipi Stopp: Ich habe die Kontrolle.

Auch beim ärztlichen Untersuch, wo für die Urinprobe ein «Mittelstrahl-Urin» gefordert wird, ist ein Pipi- Stopp wunderbar, damit wir uns nicht über die Finger pinkeln.

Doch als Training, d.h. immer wieder beim Wasserlassen ein bis mehrmals den Urinfluss zu stoppen ist kontraproduktiv.

Es fördert einerseits die Bildung von Restharn, was wiederum eine Gefahr für Infektionen ist, doch die Hauptgefahr ist, dass wir den Miktionszyklus stören.

Was ist der Miktionszyklus? Miktion steht für «Wasser lösen». Miktionszyklus bedeutet das Füllen und Entleeren der Blase.

Beim Füllen der Blase ist der Detrusor (Blasenmuskel) locker und entspannt. Der Beckenboden ist wach und bereit bei Druckveränderungen im Bauchraum (Hüpfen, Husten, Lachen…) mit Anspannung einen Gegenhalt zu geben. Diese Phase wird vom Sympathikus (aktiver Anteil des vegetativen Nervensystems) gesteuert.

Sobald wir bereit sind Wasser zu lösen, zieht sich der Detrusor zusammen, die Harnröhrenverschlussmuskeln und der Beckenboden entspannen sich und es bildet sich im Übergang von Blase zur Harnröhre eine Erweiterung (= Trichterbildung) und der Urin beginnt zu fliesen. Diese Ausscheidungsphase wird vom Parasympathikus (entspannender Anteil des vegetativen Nervensystems) gesteuert.

Diesen Miktionszyklus habe ich sehr vereinfacht wiedergegeben. Vielleicht verstehen Sie, dass wenn wir diesen höchst komplexen Ablauf immer wieder, über längere Zeit, bei jedem Wasserlassen mehrfach stören, dies nicht gut kommt. Störungen der Blasenfunktion sind vorprogrammiert.

Lassen Sie Ihren Urin fliessen! Geniessen Sie im Sitzen die tiefe Entspannung, welche wir während jedem Ausscheiden erleben können, da wir dabei unter dem Einfluss vom Parasympathikus stehen.

Lassen Sie bewusst Ihren Kiefer locker und wenn ein tiefes Aah.. kommt, soll auch dies genussvoll ertönen.

Ausscheiden ist so schön entspannend. Zelebrieren Sie diese  kleinen meditativen Momente Ihres Alltags. Zu oft sind wir in der Hektik und im Stress vom Sympathikus (Flucht, Kampf…) gesteuert.

Jeder Moment im Einfluss des Parasympathikus lässt entspannen aber auch aufbauen, regenerieren und heilen – ein Geschenk, das wir nicht stoppen wollen.

Yvonne Keller, März 2024

Vereinbaren Sie hier online Ihren Beckenboden Recovery Termin.

 

 

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