Prostata – hilft Beckenbodentraining?

Prostata – hilft Beckenbodentraining?

Eine gutartige Vergrösserung der Prostata tritt bei Männern mit zunehmendem Alter häufig auf.  Davon zu unterscheiden ist der anfangs oft symptomlose bösartige Prostatakrebs (Prostatakarzinom).

In der Prostata (Vorsteherdrüse) wird ein Sekret produziert. Dieses mischt sich beim Samenerguss mit den Spermien und dient als eine Art Trägerflüssigkeit. Die Harnröhre verläuft mitten durch die Prostata.

Die Prostata vergrössert sich mit zunehmendem Alter, was zu einer Einengung der Harnröhre und somit zu Problemen beim Wasserlösen führen kann. Die typischen Beschwerden sind unter anderem plötzlich auftretender starker Harndrang, ein schwacher Harnstrahl oder häufiger Toilettengang am Tag, allenfalls auch in der Nacht.

Neben dieser gutartigen Vergrösserung können sich in der Prostata auch Tumore (Prostatakrebs, Prostatakarzinom) bilden. Auch Entzündungen (Prostatitis) sind möglich.

Der Beckenboden des Mannes umgibt die Prostata wie auch die Harnröhre und den Enddarm. Bei älteren Männern kann ein schwacher Beckenboden Grund für eine Inkontinenz (Urin-, Wind- und oder Stuhlverlust) sein.

Ein Training des Beckenbodens ist die beste Prävention und ist auch die geeignete Behandlung bei Stuhl- und Harninkontinenz. Mit täglichen gezielten Übungen und mit dem Einsatz des PelviPowers lassen sich diese Probleme sehr gut vorbeugen bzw. wieder in den Griff bekommen.

Was viele Männer gar nicht wissen: Im Beckenboden ist auch die Potenzmuskulatur. Dank des Beckenboden- Trainings kann eine bessere Erektion erreicht werden.

Nach einer totalen Prostatektomie (bei Prostatakarzinom) besteht nach der Operation so gut wie immer eine Urininkontinenz. Mit Übungen – die am besten schon vor der Opertion erlernt werden – und dem richtigen WC-Verhalten, sowie Geduld und Disziplin gelingt es den meisten Männern, ihre Blase über die Monate wieder kontrollieren zu können

Mit ein paar Sitzungen „Beckenboden-Recovery“ lernen Sie Übungen und Alltagstipps für Ihren Beckenboden kennen. Reservieren Sie hier Ihren Termin.

Interview mit Felix* nach einer totalen Prostatektomie im Mai 2021. Geführt von Yvonne Keller für die Zeitschrift „Stark&Vital“ Oktober 2021:

Prostata – Karzinom. Jeder fünfte Mann wird damit persönlich konfrontiert.

 Interview mit einem Betroffenen.

Vor ein paar Jahren stellte Felix* (Jahrgang 1966) einen schwächer werdenden Harnstrahl fest und die benötigte Zeit fürs Wasserlassen wurde immer länger. Da seine Kollegen ähnliches berichteten, machte er sich keine Sorgen. Bei einem Untersuch vor drei Jahren wurde im Blut ein erhöhter PSA (Prostataspezifisches Antigen) Wert festgestellt und ihm geraten, dies gelegentlich genauer abklären zu lassen.

Ein Jahr danach folgte ein Ultraschall von Blase und Prostata. Dieser und auch der manuelle Befund zeigten keine Auffälligkeit.

Im Februar 2021 war der PSA Wert immer noch stark erhöht, deshalb lies Felix, auf Anraten seines Arztes, eine Biopsie der Prostata durchführen. Hierbei wurden auf beiden Seiten der Prostata je 6 Nadelpunktionen vorgenommen. Das Resultat zeigte ein signifikantes Prostata Karzinom, besonders auf der linken Seite.

 Felix erkundigte sich – auch im Internet – was für Möglichkeiten er hat. Eigentlich wollte er die minimal invasive Nano Knife Technologie. Doch sein Karzinom war bereits zu sehr am äusseren Prostatarand und über eine zu grosse Fläche verteilt, so dass er sich auf anraten seines Arztes für die DaVinci Methode entschied (ohne Bauchschnitt sondern mit einer Lapraskopie).

Die Operation war anfangs Mai und verlief gut. Nach sechs Tagen wurde er mit einem Blasenkatheter nach Hause entlassen. Doch die Blase entzündete sich, Schmerzen und Katheterverschluss folgten. Er brauchte Antibiotika und fühlte sich mies und alleine gelassen. Als der Katheter nach 14 Tagen entfernt wurde, litt er nach jedem Wasser lösen an starkem schmerzhaftem Brennen in der Harnröhre. Laut Arzt war dies ein Nervenschmerz. Doch das Unangenehmste war, dass er den Urin nicht mehr kontrollieren konnte. Tag und Nacht lief es einfach raus. 

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Starke Knochen dank der richtigen Belastung

Starke Knochen dank der richtigen Belastung

Stark und Vital

Osteoporose? Dank Krafttraining werden die Knochen wieder stark.

Jede 5. Frau und jeder 7. Mann ist ab 50 von Osteoporose betroffen. Dies wollen wir mit unserem Training verhindern.

Alles, was der Körper nicht braucht, baut er ab.

Ist der Arm im Gips, baut der Körper die Muskeln des Armes ab.

So ist es auch mit unseren Knochen. Werden diese nicht gebraucht und die regelmässige Belastung fehlt, baut der Körper die Stärke des Knochens ab. Er passt sie den täglichen (Nicht-) Belastungen an. Wenn es dann doch zu einer grösseren Belastung kommt – zum Beispiel einem Sturz – dann bricht der Knochen.

Astronauten erleiden bei jeder Raumfahrt einen massiven Knochenabbau, weil die Schwerkraft und somit die Belastung auf die Knochen fehlt.

Ab dem 20. Geburtstag verlieren wir alle an Musekl- und Knochenmasse. Belasten wir diese Strukturen aber regelmässig genug intensiv, ist es möglich, bis ins hohe Alter mit starken Knochen und Muskeln vital zu bleiben.

Schonen ist für Knochen, Gelenke und Muskeln eine schlechte Lösung. Wichtig ist die regelmässig angepasste Belastung.

Auch Schwimmen ist für den Erhalt von harten Knochen nicht so optimal, da im Wasser die Schwerkraft weniger wirkt.

Optimal ist, das richtig dosierte Krafttraining. 2-3x in der Woche werden die Rumpf-, Hüft-, Bein- und Schultermuskulatur trainiert.

Bei Anfängern besteht die erste Phase des Trainings aus extensiven Kraftübungen an Kraftgeräten mit geringem Gewicht und 20 und mehr Wiederholungen.

In der nächsten Phase wird das Gewicht erhöht, damit die Ermüdung zuerst bei um die 15 Wiederholungen, später bei 8-12 Wiederholungen eintritt. Eine weitere Steigerung ist das Krafttraining mit freien Gewichten und/oder instabilen Unterlagen.

Wichtig ist neben des Knochen- und Muskelaufbaus auch eine gute Balance und Raktionsfähigkeit um Stürze zu vermeiden. Dies wiederum braucht die Schnellkraft. 

Die dank des Trainings aufgebauten Muskeln bewirken durch ihre Kraft grosse Zugkräfte auf die Knochen, dies bewirkt zusätzlich zur direkten Trainingsbelastung, dass die Knochen stärker werden. 

Leider reichen Spaziergänge, Wanderungen, Gymnastik und Schwimmen nicht aus die Knochen stark zu halten. 

Neben dem intensiven Kraft-Training ist die Ernährug wichtig. Zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung brauchen die Knochen Vitamin D3 und die Muskeln ausreichend Proteine. Beide benötigen Wasser und Magnesium.

Wichtig: warten Sie nicht mit dem Krafttraining bis sie eine Diagnose wie Osteopenie oder Osteoporose haben. Bleiben Sie Aktiv und Fit ihr ganzes Leben lang. Wir zeigen Ihnen, wie Ihnen Ihr Training hilft und Spass macht.

 

 

GLA:D® gegen Arthrose – das neue Therapie-Programm

GLA:D® gegen Arthrose – das neue Therapie-Programm

Arthrose? Werden Sie jetzt aktiv mit GLA:D®!

Durchgeführt von unserer Physiotherapie Startpunkt Physio&Training

 

Ulisse Vogt ist zertifiziert das GLA:D® Schweiz Arthrose Programm anzubieten. Mit einer ärztlichen Verordnung wird GLA:D® von der Krankenkasse bezahlt.

Das Programm startet mit 3 Einzelsitzungen. Diese beinhalten Anamnese, Befundaufnahme, Durchführung der klinischen Tests und praktische Einführung in das Übungsprogramm. Anschliessend startet das Programm in der Gruppe. Das Gruppentraining beinhaltet 2 Edukationssitzungen sowie 12 Sitzungen mit neuromuskulären Übungen. Jede Übungssitzung dauert 60 Minuten und besteht aus drei Teilen: Aufwärmen, Circuit Training und Abkühlen. Für alle Übungen gibt es vier Schwierigkeitsgrade, sodass die Übungen im Laufe der 12 Sitzungen bei jedem Patienten individuell gesteigert werden können.

Die Erfahrung zeigt, dass der Gruppenunterricht einen ausschlaggebenden Beitrag zum grossen Erfolg des GLA:D® Schweiz Arthrose Programmes beiträgt. Der Austausch in den gemeinsamen Edukationssitzungen sowie im Gruppentraining, wird von den Patientinnen und Patienten geschätzt und fördert ihre Motivation.

Die Abkürzung GLA:D® steht für Good Life with osteoArthritis in Denmark. Das Programm, das aus den drei Bereichen «Beratung und Instruktion», «Übungen» und «Qualitätskontrolle mittels Datenerhebung» besteht, wurde 2013 in Dänemark eingeführt. Ziel von GLA:D® ist, internationale Best Practice Richtlinien qualitätskontrolliert in der Praxis umzusetzen (www.glaid.dk) und Menschen mit Arthrose eine gute Lebensqualität zu ermöglichen.

Wollen Sie am GLA:D® Programm teilnehmen?

Melden Sie sich für weitere Auskünfte und zur Anmeldung direkt bei Physiotherapeut Ulisse Vogt:

Telefon: 076 372 96 42

Flyer mit weiteren Informationen

Muskelschwund  – ein Problem unserer Zeit!

Muskelschwund – ein Problem unserer Zeit!

Wenn die Muskeln schwinden

 

Muskelschwund und Altersgebrechlichkeit sind Themen, mit denen Sie sich gar nicht früh genug beschäftigen können. Stellen Sie jetzt die Weichen für einen gesunden und kräftigen Körper im Alter!

Auch wenn Sie denken, dass dieses Thema Sie (noch) nicht betrifft, lesen Sie weiter, denn die folgenden Zahlen werden Sie aufhorchen lassen: Bereits ab dem 30. Lebensjahr beginnt der Körper Muskeln ab- und gleichzeitig Fettmasse aufzubauen. Sie verlieren auf diese Weise ab Ihrem 30. Geburtstag rund 1% Muskelmasse pro Jahr, was bis zu Ihrem 80. Geburtstag rund 50% Ihrer Muskelmasse ausmacht. Hätten Sie das gedacht?

Die gute Nachricht ist, wenn Sie kontinuierlich Ihre Muskeln trainieren, können Sie bis ins hohe Alter fit, beweglich und kräftig bleiben. Es ist nie zu spät, etwas gegen Altersgebrechlichkeit zu unternehmen. Studien belegen, dass selbst 90-jährige Menschen mit regelmäßiger Bewegung noch eine Leistungssteigerung ihres Körpers erzielen können!

Muskeln als Stabilisator

Muskeln erfüllen in unserem Körper mehrere wichtige Funktionen. Sie machen uns nicht nur stark und geben Kraft, sondern sie festigen und stabilisieren den kompletten Körper, haben also eine entscheidende Stützfunktion. So sorgen sie für einen sicheren und aufrechten Gang, unterstützen den Gleichgewichtssinn und verleihen dem Körper Stabilität.

Werden die Muskeln im Alter weniger und verlieren sie zusätzlich noch an Qualität, werden also nachgiebiger und weicher, weil sie nicht ausreichend gefordert werden, dann können sie ihre Stützfunktion nicht mehr erfüllen. Der Körper wird unsicherer und die Gefahr, zu stürzen steigt. Daraus resultiert eine zunehmende Gebrechlichkeit und Unselbständigkeit, da der Mensch im wahrsten Wortsinne nicht mehr „sicher auf den Beinen“ ist.

Muskeln erfüllen noch andere wichtige Funktionen im Körper: Sie unterstützen die Organe bei ihrer Arbeit. Der Herzmuskel beispielsweise pumpt das Blut durch den Körper, der Atemmuskel koordiniert die Atmung und sorgt dafür, dass der Körper gut durchlüftet wird. Auch hier gilt: Nimmt die Muskelmasse qualitativ und quantitativ ab, können Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen, die Pumpfunktion des Herzen wird schwächer und die Lunge arbeitet langsamer und mühsamer, wodurch Entzündungen der Lunge und Atembeschwerden begünstigt werden.

Muskelschwund im Alter.

Den typischen altersbedingten Muskelschwund, der alle von uns mehr oder weniger stark treffen wird, heisst Sarkopenie. Sarkopenie ist das Produkt eines langen bewegungsarmens Lebens.

Sarkopenie: unterschätzt!

Menschen, die unter fortgeschrittenem Muskelschwund leiden, haben im Falle von Erkrankungen und Operationen eine deutlich erhöhte Komplikations- und Sterblichkeitsrate. Alte Menschen sollten sanft und im Rahmen ihrer Möglichkeiten muskulär gefordert werden!

Mangelernährung treibt Muskelschwund voran.

Wussten Sie, dass ältere Menschen mehr Eiweiss (Protein) brauchen als junge? Und dass Kranke mehr Eiweiss brauchen als Gesunde? Eiweiss ist wichtig für alle Heilungsprozesse im Körper und auch für den Muskelaufbau und Muskelerhalt. Je weniger Eiweiss dem Körper zugeführt wird, desto träger laufen wichtige Prozesse, wie auch der Muskelerhalt im Körper ab. Entscheidend ist, dass mehrmals am Tag eiweißreiche Lebensmittel gegessen werden. Der Körper kann das Eiweiss über den Tag verteilt besser verwerten kann, als eine grosse Portion pro Tag.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass ältere Menschen, die nach einem längeren Klinikaufenthalt drei Monate lang eiweißreiche Drinks verabreicht bekamen, sich wesentlich schneller von ihrer Erkrankung erholten und anschließend fitter waren, als Menschen, die keine eiweißreichen Drinks zu sich nahmen.

Fit im Alter – das können Sie tun!

Muskelschwund und Mangelernährung können Ihnen Ihr späteres Leben erheblich erschweren, es lohnt sich jetzt aktiv entgegenzuwirken. Ein gute Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining stärkt Ihre Muskeln, wirkt einem Abbau entgegen und fordert gleichzeitig Ihr Herz-Kreislauf-System. Lassen Sie sich von uns einen auf Sie zugeschnittenen Trainingsplan erstellen. Egal wie alt Sie sind, Sie können jederzeit noch mit einem gezielten Training anfangen und werden die positiven Auswirkungen auf Ihren Körper, Ihre Fitness,  Stabilität Ihres Körpers, Immunsystem und Psyche deutlich spüren.

Bei der Ernährung achten Sie immer auf Ihre Eiweisszufuhr: Mehrmals am Tag kleine Portionen Eiweiss – auf diese Weise stärken Sie Ihren Körper von innen und außen, in jedem Alter!

 Vom Bett ins Auto und von da auf den Bürostuhl ist nicht das, was unsere Muskeln wollen. Unsere Muskeln brauchen Bewegung und zwar über die gesamte Bewegungsmöglichkeit und sie wollen Herausforderungen an denen sie wachsen können! 

Für was ist eine gute Muskulatur wichtig?

  • für die aufrechte Körperhaltung
  • für die Balance, Schutz vor Stürzen
  • für den Wärmehaushalt
  • zur Aktivierung des Stoffwechsels
  • für die (Fort-) Bewegung
  • für den Hormonhaushalt (z.B. Insulin)
  • für die Stabilisation der Gelenke / Wirbelsäule
  • für unsere Leistungsfähigkeit, z.B. bei der Arbeit
  • damit wir unsere Hobbys geniessen können
  • für die Hirnleistung
  • für die Atmung
  • für ein gutes Immunsystem
  • zur Regulation des Blutdrucks
  • zur Stärkung des Herzes
  • für starke Knochen, Sehnen, Bänder
  • fördern die Regeneration nach Verletzungen
  • stärken die psychische Stabilität
  • und noch für einiges mehr! Die Muskeln sind unsere persönliche Apotheke!

 10 Dinge die Ihre Muskeln brauchen:

  1. 1-3x wöchentlich ein Krafttraining bis zur Muskelermüdung – nutzen Sie unsere Kompetenz für Ihr Trainingsprogramm.
  2. Beweglichkeits- und Mobilisationsübungen – lassen Sie sich unsere Soft-Ball-Übungen und Faszienübungen zeigen.
  3. Koordinationstraining – gelingt einfach und mit Spass mit unserem Sensopro – Gerät.
  4. Eiweissreiche Ernährung (0.5 – 1 gr. / Kilo Körpergewicht) – überprüfen Sie Ihre Essgewohnheiten mit einer Ernährungsberatung.
  5. Ausdauertraining, um den Stoffwechsel anzuregen – täglich mind. 20 Minuten zu Fuss gehen.
  6. Treppen steigen! – den Lift links liegen lassen.
  7. Stress reduzieren: Regeneration, Erholung, Entspannung und genügend Schlaf sind wichtig!
  8. Möglichst wenig sitzen. Nutzen Sie jede Gelegenheit sich zu bewegen und sich zu strecken und die Gelenke zu mobilisieren
  9. Übersäuerung vermeiden – Vorsicht mit Zucker, Fleisch und Milchprodukten.
  10. Genügend zu Essen: Achtung mit Diäten – oft wird Muskel anstelle von Fett verbrannt! Wir wissen auf was Sie achten müssen.

Fit & Flex. Spass haben und Gesund bleiben!

Fit & Flex. Spass haben und Gesund bleiben!

Breyer_Loris

Fit&Flex ist eine Gruppenstunde im Rahmen der Ausbildung zur Fachfrau für Bewegungs- und Gesundheitsförderung.

 

Wollen Sie fit und beweglich sein und genügend Kraft für Ihren Alltag und Ihre Hobbys haben? Ist Ihnen ihr Gleichgewicht (Balance) und ihre Geschicklichkeit (Koordination) wichtig? Lieben Sie es, sich mit Musik zu bewegen? Dann ist der Fit&Flex Gruppen-Kurs – eine motivierende Stunde mit Musik, instruiert von unseren angehenden Fachfrauen für Bewegungs- und Gesundheitsförderung EFZ   – genau das Richtige für Sie!

 

Dienstag: Indoor Fit&Flex (max. 7 TN) 9.30-10.30 Uhr mit Géraldine

Donnerstag: Outdoor ab 14.10. auch Indoor Fit&Flex 9.30-10.30 Uhr mit Loris

Preis für die Zeit vom 1. September 2021 – 30. Juni 2022

Nichtmitglieder: Fr. 400.- (Einzelstunde Fr. 20.-)

Mitglieder: Fr. 200.-  (Einzelstunden Fr. 10.-)

Sterne-Member: Gratis

Einstieg unter dem Jahr ist möglich. Informieren Sie sich an der Theke.

 

 

Mein erstes Lehrjahr

Mein erstes Lehrjahr

Letzten Sommer durfte ich meine Ausbildung im med. Rücken-Center beginnen. Darüber bin ich bis heute sehr froh, da ich gesehen habe, dass ich genau den richtigen Betrieb ausgesucht habe.

Bis jetzt ist es genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich glaube dies liegt auch daran, dass ich etwas älter bin. Bei meiner ersten Ausbildung als Automobilfachmann war ich nach einer gewissen Zeit enttäuscht, da ich es mir anders vorgestellt hatte. Bis jetzt habe ich sehr viel gelernt und finde es sehr spannend im Betrieb, wie auch in der Berufsschule.

In der Schule bin ich leider einer der Ältesten, weshalb es aufgrund des Altersunterschieds nicht immer einfach ist ein Gesprächsthema zu finden, das für beide interessant ist. Auch wenn es ”nur” zum Teil 5 Jahre sind bis zu dem jüngsten in meiner Klasse ist dies ein grosser Unterschied in diesen Jahren bis zum Erwachsenen.

Ich freue mich sehr auf das zweite Lehrjahr, da dies ein weiterer kleiner Schritt zu meinem Ziel ist. Nach der Ausbildung möchte ich zur Polizei. Fachmann Bewegungs- und Gesundheitsförderung bietet mir eine super Ausbildung für mein Allgemeinwissen, was mir mein Leben lang etwas bringen wird. Zusätzlich kann ich mich durch mein Wissen zur Trainingslehre ideal für die sportliche Aufnahmeprüfung an die Polizeischule vorbereiten

Ich selbst konnte bis jetzt auch wieder öfters trainieren, da ich direkt an der Quelle bin. Dies freut mich sehr, weil es ein sehr guter Ausgleich für Körper und Geist ist.

Loris Breyer

med. Rücken-Center, Juli 2021

 

Craniosacraltherapie

Craniosacraltherapie

Was ist Craniosacral Therapie?

 

Die craniosacrale Behandlungsform hat sich auf der Basis der Osteopathie anfangs des 20. Jahrhunderts durch Dr. W.G. Sutherland zur Cranialen Osteopathie weiterentwickelt. Der Name „Craniosacral Therapie“ wurde dann um 1970 vom amerikanischen Forscher und Osteopathen Dr. John E. Upledger geprägt.

Die craniosacrale Behandlung ist eine sanfte und doch tiefe und kraftvolle, manuelle Form der Körperarbeit, die mit grösster Sorgfalt, Achtsamkeit und Wertefreiheit dem Klienten begegnet.

Zwischen den zwei Polen Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) pulsiert die craniosacrale Flüssigkeit rhythmisch (7-14 Zyklen/Minute) und überträgt sich auf den ganzen Körper. Dieser phänomenale „Gezeitenrhythmus“ im Körper ist bereits beim Embryo vorhanden. Durch das „Hände auflegen“, so wie ich das zur Befundung und Behandlung in der  Craniosacralen Therapie mache, spüre ich diesen Rhythmus auf. Wird dieser durch strukturelle oder energetische Blockaden beeinträchtigt, kann sich das auf die gesamte physische und psychische Gesundheit des Klienten auswirken und es können Krankheiten jeglicher Art entstehen. Da ich mich für die Behandlung vom craniosacralen Rhythmus des Klienten führen und lenken lasse, ist jede Behandlung einzigartig und individuell auf den Klienten angepasst.

Die craniosacrale Behandlung dient der Regulation des Bewegungsapparates, des vegetativen und zentralen Nervensystems, des Hormonsystems, des Organ- und Lymphsystems. Das Loslassen auf der körperlichen und emotionalen Ebene ist die Basis für den Selbstheilungsprozess, welcher unser Wohlbefinden, unsere Gefühle und Gedanken beeinflusst.

Somit können mannigfaltige Probleme wie Kopfschmerzen, Schwindel, Migräne, Kieferproblematik, Rücken- und Hüftbeschwerden, chronische Schmerzzustände, Hauterkrankungen als auch belastende Lebenssituationen wie Erschöpfungszustände, Schlafstörungen, Burnout-Syndrom, Trauerprozesse, Depressionen aber auch Hyperaktivitätszustände behandelt werden.

Diese sanfte Behandlungsform eignet sich bei Menschen jeden Alters, vom Neugeborenen bis zum betagten Menschen.

Seit vergangenem Juni dieses Jahres biete ich jeden 2. Freitagnachmittag im med. Rücken Center Craniosacral Therapien an.

Ob die Zusatzversicherungen die Kosten einer Craniosacralen Behandlung übernimmt, hängt von der jeweiligen Krankenkasse ab. Ich empfehle dies zuvor bei ihrer Krankenkasse abzuklären. Ich bin beim EMR (ErfahrungsMedizinisches Register), bei der ASCA und bei der EGK registriert.

Gerne stehe ich Ihnen jederzeit für Ihre Fragen zur Verfügung unter

esther.bingesser@hispeed.ch

Tel.: 077 432 57 56

 

Ich freue mich auf Sie!

Herzlich

Esther Bingesser

 

Ferien-Fit?

Ferien-Fit?

Checkliste: Bin ich Reise- und Ferien-Fit?

 

  • Kannst du vom Boden wieder problemlos aufstehen? Dies brauchst du, um nach einer Wanderrast von der Wiese oder von deinem Badetuch am Strand wieder hochzukommen.
  • Kannst du eine Strecke von 200m rennen oder schnell gehen? Z.B. wenn du den Bus, die Fähre, den Zug…. noch erreichen willst?
  • Kannst du deinen Koffer mit 23 Kg selbständig vom Rollband hoch und rüber auf den Gepäckrolli heben? Oder eine Treppe hoch tragen? Kannst du dein Handgepäck im Zug oder Flugzeug in den „overhead bin“ bzw. die „überkopf Gepäckablage“ verstauen?
  • Kannst du ohne Hilfe deiner Arme von einem Stuhl aufstehen? Wie ist es mit einem tiefen Stuhl (Kinderhocker, niedrige Bank) geht dies auch noch?
  • Kannst du in eine tiefe Hocke gehen und mind. 20 Sek. so bleiben? Ein Vorteil für Frauen um in der Natur zu pinkeln.
  • Schaffst du 20 Kniebeugen in einer Minute (mit dem Gesäss einen Hocker berühren)? Beinkraft ist immer wieder wichtig. Sei es, um in einen Bus einzusteigen, eine Badeleiter hochzukommen oder…
  • Schaffst du mit jedem Bein 15 Ausfallschritte am Stück? Ohne dich mit den Händen aufzustützen?
  • Kannst du dich langsam auf einen Stuhl absetzen ohne dich plumpsen zu lassen oder dich mit den Händen abzustützen?
  • „Kannst du im Stehen mit den Fingerspitzen den Boden berühren, ohne dabei die Beine zu beugen?
  • Kannst du deine Arme hinter dem Rücken verschränken? Beweglichkeit macht jede Bewegung einfacher.
  • Trinkst du regelmässig zirka 2 Liter Wasser? Besonders in der Sommerhitze wichtig für deinen Kreislauf und deine Muskulatur.
  • Kannst du 2 Std. am Stück spazieren, gehen oder wandern? Denn zu Fuss erlebst du am meisten.
  • Kannst du mind. 2 Stockwerke die Treppe hoch gehen ohne anzuhalten? Städte besichtigen, eine Burg oder ein altes Kloster anschauen… überall geht es Treppen hinauf und hinunter.
  • Kannst du einen Ball fangen? Dies ist Reaktion – die ist immer gut. Auch als Sturzprophylaxe. Kannst du 30 Sek. auf einem Bein stehen? Und dazu noch in die Hände klatschen? Auf wackligen Brücken, StandUp-Boards, rutschigen Wegen sei der Balance Dank.
  • Kannst du eine Kiste/Gepäckstück rückenschonend hochheben (mit langgezogener Wirbelsäule)? Gib dem Hexenschuss auch in den Ferien keine Chance!
  • Fasst deine Blase genügend Urin (3-5dl) um nicht andauernd geleert werden zu müssen? An unbekannten Orten oder auf Reisen ist dies ein riesiger Vorteil. Auch die Blase lässt sich trainieren.
  • Hast du eine gute Verdauung und kannst ohne zu pressen regelmässig aufs WC? Weisst du, was dir hilft, damit dies auch in den Ferien gelingt? Probiere es mit Magnesium. Ohne Verstopfungen sind die Ferien erholsamer.
  • Kennst du Übungen um deine Muskeln zu lockern? Oft machen wir in den Ferien mehr oder andere körperliche Aktivitäten als sonst, so ist es wichtig deine Gelenke zu mobilisieren und zu dehnen. Auch bei Rückenverspannungen helfen verschiedene Übungen. Ideen findest du auf unserem Youtube-Kanal.

Kein Frust, wenn nicht alle diese Ferien-Fit – Ziele erreicht sind oder aus verschiedenen Gründen nicht erreicht werden können, denn schöne Ferien sind von viel mehr Faktoren abhängig. Geniesse die Auszeit mit allen Sinnen. 

Wir wünschen dir fitte und frohe Ferientage! Bleib gesund und geschmeidig!

Dein mRC-Team 

 

Im Notfall: Knopf drücken

Im Notfall: Knopf drücken

Zum guten Glück mussten wir in den letzten Jahren nie den Rettungsdienst kommen lassen. Doch wir wollen für den Notfall gut vorbereitet sein.

Neu befindet sich in unserem Eingangsbereich ein Notfall-Knopf. Einfach auf den roten Knopf drücken und Schutz und Rettung kommt!


Unser gesamtes Team ist fähig im Notfall richtig zu handeln und das AED-Gerät (Defibrillator) anzuwenden. Alle besuchen jedes 2. Jahr den BLS-AED Kurs.