Abnehmen mit Krafttraining?

Abnehmen mit Krafttraining?

Die meisten wollen ein paar Kilos leichter sein. Gelingt dies mit Krafttraining?

Ja, Krafttraining ist für alle wichtig, die abnehmen wollen. Aber auch um das Gewicht zu halten. Mit Krafttraining bauen Sie Muskulatur auf. Die Muskulatur braucht viel Energie. Je höher der Muskelanteil im Körper, desto grösser ist der Grundumsatz (Kalorienbedarf pro Tag ohne Bewegung). Im Schnitt liegt der Grundumsatz bei 1200 -1800 Kalorien im Tag (abhängig von Alter, Geschlecht, Körpergrösse, Gewicht). Mit einer guten Muskulatur erhöt sich dieser um 100 bis 300 Kalorien/Tag. 

Eine  Reduktion der zugeführten Kalorien pro Tag ist wichtig um abzunehmen. Doch bitte keine Hungerkuren! Wer abnehmen will muss essen! Sonst baut der Körper die Muskeln ab. Bekommt der Körper nicht das was er braucht, fällt er in einen Hungersnot-Zustand, doch das Hirn und die lebenswichtigen Organe erhalten bis zum Schluss Nährstoffe  – auch wenn es die eigenen Muskeln sind. Wir essen uns selber auf. Das heisst, nach einer Hunger-Diät sind wir zwar leichter, haben aber weniger Muskulatur. Dies kann nur mit intensivem Krafttraining vermieden werden.  Sonst sind wir nach jeder Diät fetter. Dies führt zu „adipöser Sarkopenie“.

Sarkopenie ist die Bezeichnung für Muskelschwund. Diesem sind wir alle  ausgeliefert – ausser wir trainieren regelmässig. Ohne Krafttraining verlieren wir jedes Jahr mindestens 1% unserer Muskelmasse. Adipositas ist das Fachwort für Fettleibigkeit. Die Zahl der Übergewichtigen steigt und steigt. Die Folgekrankheiten (Herzkreislauf, Diabetes etc.) auch! Adipöse Sarkopenie heisst also übergewichtige Menschen mit viel zu wenig Muskulatur. Wir werden ziemlich sicher ziemlich alt. Sicher können Sie sich die Folgen vorstellen, wenn es viele alte, schwache, übergewichtige Menschen in unserer Gesellschaft hat. Und wer will schon alt und schwach und übergewichtig sein? Alle wünschen sich, selbständig und aktiv in Körper und Geist alt zu werden. Da führt kein Weg an einem Krafttraining vorbei. Fazit: Wer gegen Fett ist – ist für Muskulatur! Bauen Sie auf, sonst bauen Sie ab. 

Kennen Sie diese Meinung: „Um abzunehmen braucht es einfach mehr Bewegung „. Ja, Bewegung ist gut und wichtig, doch einfach nur bewegen reicht nicht! Einfach nur bewegen gibt noch keinen Muskelaufbau. Nur mit einer starken Muskulatur können wir bis ins hohe Alter unser Gewicht halten.

Um abzunehmen, braucht es auch eine bewusste und kalorienachtsame Kost. Doch was sollen wir essen um abzunehmen? Dies ist ein heikles Thema. Das Thema Essen ist mit vielen Mythen und Glaubenssätzen verbunden. Sicher nichts falsch machen Sie mit folgendem Rat:

  •  Zucker, Süssgetränke und Alkohol möglichst vermeiden
  • „weisse“ Kohlenhydrate,  tierische Fette reduzieren
  • 1.5 – 2 Liter Wasser trinken
  • viel  frisches Gemüse essen
  • genügend Proteine (Eiweiss), mindestens 0,8gr./Kilo Körpergewicht. Bevorzugt Hülsenfrüchte
  • möglichst keine Fertiggerichte
  • Kerne, Nüsse und Omega 3 reiche Öle sind im Mass gut und wichtig
  • Achtung mit Früchten, diese enthalten auch Zucker
  • Essen Sie nur 2-3 Mahlzeiten am Tag, kein „snacken“ dazwischen
  • Versuchen Sie, früh am Abend die letzte Mahlzeit und erst spät am nächsten Morgen die erste Mahlzeit zu sich zu nehmen.

Trainieren Sie regelmässig. Unser Körper ist ein Bewegungsapparat und kein Stillhalteapparat! Wir empfehlen: 

  • 2-3x wöchentlich ein gezieltes Krafttraining
  • 2-3x wöchentlich Ausdauertraining
  • tägliche Entsapnnungsübungen zur Stressreduktion (Meditation, Atemübungen, ruhige Gymnastik, Spaziergänge, Achtsamkeitübungen, usw.)

Um abzunehmen, ist auch die Verdauung wichtig, zudem blockieren Stress und Schlafmangel die Fettverbrennung. Auch zu diesen Themen haben wir kompetente Fachpersonen in unserem Team.

  • Wünschen Sie sich eine auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Ernährungsberatung?
  • Wollen Sie Ihren Trainingsplan auf „Gewicht verlieren“ anpassen?
  • Möchten Sie, dass wir Sie regelmässig unterstützen, um auf Kurs zu bleiben, damit Sie Ihr Wunsch-Gewicht erreichen und halten können?

Wir sind für Sie da. Für weitere Infos rufen Sie uns an oder kommen Sie zu uns an die Theke oder vereinbaren Sie hier Ihren Online-  Termin.

Kiefergelenk Sprechstunde

Kiefergelenk Sprechstunde

Sprechstunde für Kiefergelenk-Beschwerden

PD Dr. Dr. Astrid Kruse Gujer, Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Beschwerden des Kiefergelenks sind auch unter dem Begriff «CMD» (Craniomandibuläre Dysfunktion)bekannt.

Die Krankheitsbilder sind im Einzelnen vielfältig, ebenso die möglichen Ursachen. «CMD» ist also ein Sammelbegriff, der zahlreiche Beschwerden zusammenfasst. Gebräuchlich sind auch Bezeichnungen wie Myoarthropathie (MAP), orofaziale Funktions­störung, myofasziales Schmerzsyndrom oder mandibuläres Dysfunktionssyndrom.

Im Normalzustand harmonieren die Muskulatur des Kiefers, des Mundbodens, des Halses und des Nackenbereiches funktionell mit dem Kiefergelenk und den Zähnen.

Ausgangs­punkt für CMD können die Kaumuskulatur, der Bandapparat, die Gelenkkapsel, die Gelenkscheibe (Diskus), das Kieferköpfchen und die Kiefergelenkspfanne sein.

Folgende Symptome sind bezeichnend für CMD:

  • Kiefer- und Zahnschmerzen,
  • eingeschränkte Mundöffnung,
  • Kiefergelenksknacken und/oder -reiben,
  • Kauschwierigkeiten,
  • Kopfschmerzen,
  • Tinnitus/Ohrgeräusche,
  • Schlafstörungen,
  • depressive Verstimmung,
  • Schluckbeschwerden,
  • Schwindel,
  • Rückenschmerzen,
  • Nacken- / Schulterverspannungen.

Zu den häufigsten Erkrankungen gehören:

  • Muskuläre Überbelastung des Kiefergelenks / der Kaufmuskulatur,
  • Gelenkscheiben-Verschiebung / Diskusluxation,
  • degenerative Erkrankung / Arthrose des Kiefergelenks,
  • angeborene und erworbene Biss-Störungen,
  • Entzündungen des Kiefergelenks.

Hinzu kommt, dass genuine Erkrankungen des Kiefergelenks nicht selten als Schmerzen anderer Organe wahrgenommen werden, namentlich als Ohren-, Zahn- oder Kopfschmerzen.

Ferner stehen Verspannungen der Kaumuskulatur in einem Zusammenhang mit gleichzeitig auftretenden Beschwerden der Nacken- und Rückmuskulatur. Je nach individueller Symptomatik und klinischer Befunderhebung zeigen sich hier unterschiedliche Schnittstellen.

In unserer Sprechstunde liegt der Fokus auf dem Kiefergelenk und seiner Funktionalität als wesentlicher Bestandteil des Kauapparats.

Die Therapien, die ich persönlich durchführe, umfassen sowohl das nicht-operative, als auch das operative Spektrum. Es handelt sich insbesondere um folgende Therapie-Optionen:

  • Instruktion von individuellen Übungen,
  • Injektionen im Bereich des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur,
  • Hypnose,
  • Gelenksspülungen,
  • Bandstraffungen, Reposition des Diskus / Gelenkscheibe,
  • Glättung des Kiefergelenkköpfchens,
  • Arthroskopie und offene Gelenkschirurgie,
  • Kiefergelenk-Prothese,
  • Dysgnathie-Operationen: chirurgische Korrektur der Biss-Situation.

Es freut uns sehr, dass wir Ihnen unsere Sprechstunde in einem professionellen Umfeld anbieten dürfen, welches zudem einen fachspezifischen interdisziplinären Austausch zum Wohle der Patienten ermöglicht.

Astrid Kruse Gujer

Praxis für Kieferbeschwerden

 

 

 

Reizblase! Hilfe, wo ist das WC?

Reizblase! Hilfe, wo ist das WC?

  • Gehen Sie sicherheitshalber noch auf’s WC, bevor Sie das Haus verlassen?
  • Sucht Ihr Blick in jeder Lokalität das WC, schon bevor sich Ihre Blase meldet?
  • Überfällt Sie während dem Schlüssel suchen vor der Haustüre ein starker Harndrang, so dass Sie die Einkaufstaschen fallen lassen und noch im Mantel und Schuhen auf die Toilette eilen?

      Dies sind Zeichen, dass Sie an einer Reizblase leiden. Unangenehm, wenn die Blase Ihre Chefin ist und Sie herumkommandiert und es manchmal sogar in die Hose geht.

      Bezeichnet wird dieser überfallartige Harndrang als überaktive oder hyperaktive Blase oder als Reizblase. Wenn es sogar zu Urinverlust kommt, nennt sich dies Drang- oder Urge-Inkontinenz.

      Wer ist davon betroffen?

      Geschätzte 10 bis 20 Prozent der Erwachsenen leiden bereits in jüngeren bis mittleren Jahren an einer Reizblase, mehr Frauen als Männer. Bei älteren Menschen sind es um die 50 Prozent. Je länger eine Reizblase besteht, desto aufwendiger wird es, sie wieder zu beruhigen.

      Wie entsteht eine Reizblase?

      • Stress kann auch eine Ursache sein, wie auch Sorgen und belastende Lebenssituationen. Die Blase wird auch als Spiegel der Seele bezeichnet. Hat die Seele Druck, leidet auch die Blase an Druck.
      • Häufige Blasenentzündungen können die Blase chronisch irritieren, so dass sie sich immer wieder grundlos mit Drang meldet.
      • Sind die Organe (Blase, Darm,Gebärmutter) gesenkt, kann die Blase mit häufigerem Drang reagieren.
      • Ein schwacher Beckenboden (wegen allgemeiner Muskelschwäche, Geburten, schlechter Körperhaltung, Übergewicht, Verstopfung, Pressen auf dem WC etc.) schwächt oft auch die Blase.
      • Ungünstiger Lebensstil (zu viel Kaffee, Tee, Kohlensäure, Alkohol, Fruchtsäfte, Nikotin, Übersäuerung etc.), aber auch diverse körperliche Veränderungen und Krankheiten (Prostatavergrösserung, Östrogenmangel, Diabetes, Parkinson, Schlaganfall, Tumore etc.) können eine Reizblase begünstigen. Die Abklärung in einem urogynäkologischen Zentrum gibt Klarheit.

      Was mache ich, wenn der überfallartige starke Harndrang kommt, um die Blase rasch möglichst zu beruhigen?

      • Ruhig bleiben
      • Aufrechte Haltung – sich in die Länge ziehen
      • In den Bauch und zum Beckenboden runter atmen. 5x tief ein und aus atmen.
      • Spannen Sie den Beckenboden dreimal kräftig an (Öffnungen verschliessen und hochziehen).
      • Sprechen Sie mit Ihrer Blase. Sagen Sie ihr ruhig und bestimmt: «sei ruhig!», «Du hast noch Platz!», «Du kannst warten!».
      • Geben Sie mit der Hand Druck auf die Klitoris / Penis-Eichel oder ziehen Sie die Hose vorne hoch. Dies hemmt den Drang.
      • Sitzen Sie auf einen Stuhl und geben Sie mit der Stuhlkante Druck auf den Intimbereich.
      • Ablenken, denken Sie an etwas anderes, konzentrieren Sie sich auf eine Aufgabe.

       

      Was kann ich präventiv zur Blasenberuhigung unternehmen?

      • Stress und Druck abbauen. Überlegen Sie sich: Was bringt mehr Ruhe in mein Leben?
      • Nicht vorsorglich aufs WC gehen.
      • Der Blase nicht mehr beim ersten Zeichen gehorchen. Warten bis diese um die drei Deziliter gefüllt ist. Eine normale Blasenfüllung liegt zwischen drei bis sechs Deziliter. Normalerweise meldet sich die Blase bei der Hälfte der Füllung das erste Mal. Sie hat also noch Platz und kann warten, bis Sie später entspannt aufs WC gehen.
      • Gehen Sie nachts höchstens einmal auf die Toilette. Beim zweiten, dritten oder vierten Mal kommt meist nur noch eine geringe Urinmenge. Die Meinung, dass Sie nicht mehr einschlafen können ohne zuerst aufs WC zu gehen, ist ein Tick.
      • Genügend trinken! Am besten stilles Wasser. Konzentrierter Urin reizt die Blase zusätzlich. Der Urin soll immer hell sein. Pro 24 Stunden beträgt die gesunde Urinmenge 1,5 Liter und ist ein Zeichen, dass Sie genügend getrunken haben.
      • Auf dem WC entspannen – kein Pressen! Lassen Sie den Urin einfach rausfliessen. Die Füsse sind breitbeinig auf dem Boden, aufrechte Haltung, in den Bauch atmen, lockerer Kiefer.
      • Ein Blasenprotokoll (Miktionskalender) führen: Während ein paar Tagen notieren Sie auf einer Tabelle, wann und wieviel Urin Sie ausscheiden, wann, was und wieviel Sie trinken, wann es zu überfallartigem Harndrang kommt und wann Sie das WC aufsuchen.
      • Halten Sie Ihren unteren Rücken und auch die Füsse immer genügend warm.
      • Trainieren Sie Ihren Beckenboden: ein fitter Beckenboden wirkt beruhigend auf die Blase.
      • Verhaltensänderung: Wann kommt Ihr überfallartige Harndrang? Was können Sie in diesen Situationen ändern um dies zu umgehen?
      • Optimal zur Blasenberuhigung sind zehn bis 20 Sitzungen auf dem Pelvi- Power (Magnetfeld-Therapie).

     

    Gerne unterstütze ich Sie. 

    Yvonne Keller

    Beckenboden Recovery

    PelviPower

    Termine

    Ich will geschmeidig sein. 10 Tipps.

    Ich will geschmeidig sein. 10 Tipps.

    Beckenrollen
    Rückenübung: Recken und Strecken von Yvonne Keller

    Fühlen Sie sich steif und verspannt?
    Wollen Sie wieder geschmeidig und beweglich sein und sich richtig wohl und jugendlich im eigenen Körper fühlen?

    10 Tipps für Ihre Geschmeidigkeit:

    1. Krafttraining: 2x wöchentlich ein Ganzkörpertraining, ausgeführt in einem möglichst grossen Bewegungsumfang (range of motion) gibt Ihnen neben Kraft auch eine gute Elastizität.

    2. Bewegung im Alltag: Immer wieder sich «recken und strecken», in die Länge ziehen und regelmässig die Gelenke durchbewegen – dies liebt der Körper. Wir haben keinen Stillhalteapparat sondern einen Bewegungsapparat. Wie wäre es, wenn Sie zwischendurch in die tiefe Hocke gehen, mit dem Becken rollen, mit der Hüfte tanzen, Arme und Schulter kreisen, Ihren Rücken auf alle Seiten beugen, strecken und rotieren? 

    3. Stretching / Dehnübungen befreien Ihren Körper. Geben Sie auch Ihren Muskeln Länge, besonders der Brust-, Hüftbeuge-, tiefen Gesäss-, Waden-, hintern Oberschenkel-, Rücken- und der Bauch – Muskulatur.

    4. Gesund essen. Ein saures Milieu führt zu Verspannungen und schädigt die Gelenke. Möglichst kein Fleisch, wenig Milchprodukte, Kohlenhydrate an die körperliche Arbeit angepasst (möglichst kein/wenig Weissmehl und Zucker) . Dafür Samen, Kerne, Nüsse, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Gemüse, Salate, Beeren und Früchte.

    5. Thermalwasser, schon die alten Römer wussten es; warmes Wasser tut dem Körper gut. Besonders den Muskeln und Gelenken. Im Wasser lässt sich der Körper mühelos durchbewegen. Also gehen Sie regelmässig baden.

     6. Genügend trinken. Am besten stilles Wasser. Wie viel Ihr Körper an Flüssigkeit braucht, hängt davon ab, ob Sie viel schwitzen, aber auch von der Temperatur, was Sie arbeiten, wie oft Sie Sport treiben und ob Sie gesund sind. Am besten messen Sie Ihre Urinmenge über 24 Std. Kommen Sie auf 5 Liter/24h ist Ihre Trinkmenge genügend.

    7. Psychische Beweglichkeit gibt auch körperlich mehr Geschmeidigkeit. Kommen Sie aus Ihrer Komfortzone raus. Wagen Sie etwas Neues. Auch im Alltag aus den Routinen ausbrechen – andere Lebensmittel einkaufen und ausprobieren, neue Wege gehen, mit fremden Menschen ins Gespräch kommen, einen Kurs besuchen, neues Entdecken – sei es auf Reisen oder ums Haus herum und Ängste überwinden, ganz nach dem Motto «everyday do something that scares you”.

    8. Eine regelmässige Sexualität. Ja, auch Sex hält den Körper beweglich.

    9. Reduzieren Sie Ihr Gewicht. Jedes Kilo weniger gibt wieder mehr Schwung und Flexibilität. Mit Krafttraining, Bewegung in der Natur und einer gesunden Ernährung wird Ihnen dies gelingen.

    10. Tanzen! Bewegung zu Musik bringt Sie ins Fliessen und macht glücklich. Wäre es Zeit für einen Tanzkurs? Oder besuchen Sie eine Gruppenstunde – sich gemeinsam mit anderen zu Musik bewegen und gleichzeitig den Körper zu trainieren ist eine wunderbare Form um geschmeidig zu bleiben.

     

    Gerne unterstützen wir Sie auf Ihrem Weg zu mehr Geschmeidigkeit.

    Buchen Sie hier Ihren Termin.

     

     

     

    Aufbau-Konzept

    Aufbau-Konzept

    Ist es Zeit, aktiv zu werden und nachhaltig etwas zu ändern?

    Seit 1993 sind wir erfolgreich mit unserem Aufbau-Konzept. Dieses reduziert gesundheitliche Beschwerden, ist nachhaltig und wirkt präventiv. Drei Module können Sie stufenweise durchlaufen. Inhalt und Umfang werden individuell Ihrem Gesundheitszustand und Ihrer Lebenssituation angepasst und besteht aus der richtigen Dosierung aus Krafttraining, Alltagsmassnahmen, ausgewählten Übungen für Stabilität, Mobilisation und Beweglichkeit, wie auch aus Wissensvermittlung für einen gesunden Lebensstil. Die gesamte Rumpfmuskulatur (Rücken, Bauch, Beckenboden, Schultern, Hüfte, Gesäss) steht in unserem Aufbau-Konzept im Mittelpunkt.

    Bei folgenden Lebenssituationen empfehlen wir unser Aufbau-Konzept:

    Chronische Rücken- und Gelenkbeschwerden, Instabilität der Wirbelsäule und Gelenke, Haltungszerfall, muskuläre Verspannungssymptome, Muskelschwäche – Sarkopenie, Osteoporose, vor/nach einer Operation, nach einer Krankheit, Inkontinenz, Senkung, Schwangerschaft/ Geburt, schwache Kondition, schlechtes Immunsystem, fehlende Körperwahrnehmung, psychisch im Tief, Neustart nach einer Lebensphase mit wenig Bewegung und fehlendem Training.

    Dank unserem Aufbau-Konzept werden und bleiben Sie stark und vital bis ins hohe Alter!

    Flyer über den Inhalt der 3 Module

    Wir freuen uns, Sie in unseren Räumlichkeiten begrüssen zu dürfen und Ihnen Ihre Fragen zu beantworten.

    Melden Sie sich zu einem kostenlosen Beratungsgespräch an und erfahren Sie alles über den Inhalt und Nutzen von unserem Aufbaut-Konzept.

    Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin! 

     

     

    COACH YOURSELF

    COACH YOURSELF

    Verein COACH YOURSELF

    • Wollen Sie auch an Sonn- und Feiertagen trainieren?
    • Wollen Sie auch ausserhalb der Öffnungszeiten des mRC trainieren?

    Dann ist für Sie eine Mitgliedschaft im Verein COACH YOURSELF genau das Richtige.

    Bedingungen für eine COACH YOURSELF Vereinsmitgliedschaft :

    • Sie haben eine Mitgliedschaft im mRC.
    • Sie führen Ihr Training sicher und kompetent aus und kommen alle 3 Monate zu einer Trainingsplanbesprechung.
    • Sie übernehmen die Verantwortung für Ihr Training.
    • Sie wissen, wo der Notfallkoffer, Defibrillator und der rote Notfallknopf sind.

    Vereinsstatuten

    Vereinsbeitrag: Fr. 60.-/Jahr = Fr. 5.- im Monat.

    Für Ihre Sicherheit bietet der Verein COACH YOURSELF:

    • Videoüberwachung aller Trainingsflächen.
    • Notfalltelefon mit Notfallknopf 24h betreut.

    Nach der Annahme Ihres Mitgliedschaftsgesuchs erhalten Sie den Code für den 24/7 Zutritt in das med. Rücken-Center.

    Auskunft erhalten Sie direkt bei der Aktuarin Andrea Wehrli.

    Kraftgeräte für einen starken Rücken
    Mit Krafttraining gegen Diabetes Typ 2

    Mit Krafttraining gegen Diabetes Typ 2

    Mit Krafttraining dem Diabetes Typ 2 die Stirn bieten.

    In etwa 20 Jahren werden weltweit 600 Millionen Menschen unter Diabetes Typ 2 leiden. 

    Ein regelmässiges Training – am besten ein kombiniertes Kraft- und Ausdauertraining hat sich bei Diabetes Typ 2 neben der richtigen Medikation als bewährte Präventions- und Behandlungsstrategie erwiesen.

    Diabetes Typ 2 ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei welcher der Blutzuckerspiegel erhöht ist. Essen gesunde Menschen Kohlenhydrate werden diese im Blut in Form von Zucker mit Hilfe von Insulin in die Muskulatur befördert und gespeichert.

    Beim Diabetiker ist die Insulinsekretion und Insulinresistenz gestört und der Blutzuckerwert ist dadurch hoch.

    Oft sind körperlich inaktive ältere Menschen mit einer erhöhten Bauchfettleibigkeit vom Diabetes Typ 2 betroffen. Der bei diesen oft  beschleunigte Abbau der Muskelmasse ist aus zwei Gründen problematisch: Erstens, weil der Muskel ein wichtiges Organ ist, um den Blutzucker aus dem Blut aufzunehmen und zu speichern und zweitens begünstigt der Kraftverlust bei den Betroffenen oft auch Gelenkprobleme und führt zu einem erhöhten Sturz- und Verletzungsrisiko. Neben dem Muskelverlust leiden Diabetiker oft an Begleitkrankheiten wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Adipositas.

     

    Krafttraining bewirkt auf verschiedenen Ebenen eine Verbesserung:

    Einerseits verbessert es über verschiedene stoffwechselbedingte und strukturelle Adaptationsmechanismen entscheidend die Insulinresistenz der Muskulatur insbesondere in frühen Stadien. Die Verbesserung der glykämischen Stoffwechsellage scheint weniger über eine Erhöhung der Muskelmasse, sondern vielmehr dank des Krafttrainings über einen verbesserten Glukosetransport in die Muskelzelle zu funktionieren. Eine Studie zeigt, dass 16 Wochen Krafttraining Laborparameter wie den sogenannten HbA1c-Spiegel („ZuckerLangzeitwert“) verbessern. Von ähnlichen Verbesserungen der Insulinempfindlichkeit wurde nach vier bis sechs Wochen Krafttraining mit mittlerer Intensität berichtet.

    Andererseits wird mit Krafttraining die Muskelmasse und auch die Kraft wieder aufgebaut  dies hält den Aktivitätslevel hoch, reduziert den Körperfettanteil und beugt der Altergebrechlichkeit vor.

    Werden Sie jetzt aktiv. Starten Sie Ihr Krafttraining mit unserem Aufbau-Konzept. Wir beraten Sie gerne.

    Melden Sie sich zu einem kostenlosen Beratungsgespräch an und erfahren Sie alles über den Inhalt und Nutzen von unserem Aufbaut-Konzept.

    Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin! 

     Quellen:

    Guariguata L, Whiting DR, Hambleton I, Beagley J, Linnenkamp U, Shaw JE. Global estimates of diabetes prevalence for 2013 and projections for 2035. Diabetes Res Clin Pract. 2014;103:137–149.

    Hordern MD, Dunstan DW, Prins JB, Baker MK, Singh MA, Coombes JS. Exercise prescription for patients with type 2 diabetes and pre-diabetes: a position statement from Exercise and Sport Science Australia. J Sci Med Sport. 2012;15:25–31.

    Colberg SR, Sigal RJ, Fernhall B, et al. American College of Sports M, American Diabetes A. Exercise and type 2 diabetes: the American College of Sports Medicine and the American Diabetes Association: joint position statement executive summary. Diabetes Care. 2010;33:2692–2696.

    Madden KM. Evidence for the benefit of exercise therapy in patients with type 2 diabetes. Diabetes Metab Syndr Obes. 2013;6:233–239.

    Lee JD, Kim DH, Kim CK. Resistance Training for Glycemic Control, Muscular Strength, and Lean Body Mass in Old Type 2 Diabetic Patients: A Meta-Analysis. Diabetes Ther. 2017;8:459–473.

    Coon PJ, Rogus EM, Drinkwater D, Muller DC, Goldberg AP. Role of body fat distribution in the decline in insulin sensitivity and glucose tolerance with age. J Clin EndocrinolMetab. 1992;75(4):1125–1132.

    Long AN, Dagogo-Jack S. Comorbidities of diabetes and hypertension: mechanisms and approach to target organ protection. J Clin Hypertens (Greenwich). 2011;13:244–251.

    Gregg EW, Engelgau MM, Narayan V. Complications of diabetes in elderly people. BMJ. 2002;325:916– 917.

    Park SW, Goodpaster BH, Strotmeyer ES, et al. Decreased muscle strength and quality in older adults with type 2 diabetes: the health, aging, and body composition study. Diabetes. 2006;55(6):1813–1818.

    Schwartz AV, Hillier TA, Sellmeyer DE, et al. Older women with diabetes have a higher risk of falls: a prospective study. Diabetes Care. 2002;25(10):1749–1754.

    Fielding RA, Vellas B, Evans WJ, et al. Sarcopenia: an undiagnosed condition in older adults. Current consensus definition: prevalence, etiology, and consequences. International Working Group on Sarcopenia. J Am Med Dir Assoc. 2011;12(4): 249–256.

    DeFronzo R. Pathogenesis of type 2 diabetes mellitus. Med Clin N Am. 2004;88(4):787–835.

    Cauza E, Strehblow C, Metz-Schimmerl S et al. Effects of progressive strength training on muscle mass in type 2 diabetes mellitus patients determined by computed tomography. Wien Med Wochenschr. 2009;159:141-147.

    Jessen N,Goodyear LJ: Contraction signaling to glucose transport in skeletal muscle. J Appl Physiol. 2005;99:330-337.

    König D, Deibert P, Dickhut HH, Berg A: Bewegungstherapie bei Diabetes mellitus Typ II – metabolische Grundlagen und evidenzbasierte Empfehlungen. Dtsch Z Sportmed. 2010;57:242-247.

    Unser Schutzkonzept

    Unser Schutzkonzept

    SCHUTZKONZEPT FÜR THERAPIE UND TRAINING

    Für Therapie und Training gilt ab dem 17.2.2022:

    Das Tragen einer Maske ist freiwillig!

    Es besteht KEINE Zertifikationspflicht.

     

    Weiterhin gilt:

    • Kommen Sie nur zum Training, wenn Sie gesund sind und keinen direkten Kontakt zu einer COVID 19 erkrankten Person hatten.
    • Vor dem Training müssen sich alle mit der Mitgliederkarte einloggen.
    • Vor dem Training waschen/desinfizieren sich alle die Hände.
    • Nach jeder Benutzung des Geräts reiben alle die Griffe, Sitzfläche etc. mit einem Desinfektions-Tuch ab.

    Wir messen laufend den CO2 Wert. Je tiefer das CO2, desto geringer die Aerosole mit Virenbelastung in der Luft. Steigt der CO2 Wert, öffnen wir die Fenster und sorgen für frische Luft. 

      Für uns MitarbeiterInnen und TherapeutInnen gilt:

      • Wer sich krank fühlt, bleibt zu Hause.
      • Wir waschen uns regelmässig und nach jedem KundenIn die Hände oder desinfizieren diese.
      • Wir tragen eine Schutzmaske, wenn unser Klient/Klientinn eine Maske trägt.
      • Die Theke ist mit Plexiglas geschützt.
      • Wir lüften regelmässig die Räume.
      • Wir desinfizieren regelmässig alle Flächen, WCs, Lavabos und Türfallen.

       

      Bei Fragen rufen Sie uns bitte von 8-12 oder von 14-17 Uhr an oder kommen zu uns an die Theke.

       

      Personaltrainings mit unseren Lernenden

      Personaltrainings mit unseren Lernenden

      Logo_Berufsbildner
      Training

      Eine Win-Win Situation für Sie und unsere Lernenden.

      Für Sie: kostengünstige und motivierende Personal-Trainings, angeleitet von einer jungen angehenden Fachperson für Bewegungs- und Gesundheitsförderung.        

      Für unsere Lernenden: eine wertvolle und wichtige Stunde um ihr Wissen anzuwenden und an Sie weiter zu geben.

      Personal-Training mit unseren Lernenden:

      Vereinbaren Sie an der Theke Ihre Termine.

      • Dauer des Trainings: 60 Min. (10 Min. Aufwärmen und 50 Min. Training)
      • Vor und nach dem Termin kann auch noch selbständig trainiert werden.
      • Keine Krankenkassen-Kostenbeteiligung möglich!
      • Die Anzahl der Trainings mit Lernenden kann je nach Situation limitiert werden.
      • Diese Trainings sind nur an gewissen Tagen und Zeiten möglich.

      Preisliste:

      MIT Trainings-Abonnement            

      1. Lehrjahr kostenlos                            
      2. Lehrjahr CHF 15.-                            
      3. Lehrjahr CHF 20.-                              

      OHNE Trainings-Abonnement

      plus Fr. 30.- (Einzeleintritt) pro Training

       

      Möchten Sie zu unseren Lernenden in die Gruppenstunde?

      Besuchen Sie die Fit&Flex Lektionen.

       

      Sicher Gehen – Stürze vermeiden

      Sicher Gehen – Stürze vermeiden

      SICHER GEHEN – EINE KOOPERATION MIT DEM BFU

      Gangsicherheit, geringes Sturzrisiko, Erhalt der Muskulatur, bessere Beweglichkeit – das sind die grössten Vorteile, welche eine ältere Person durch das Trainingsprogramm mit dem Schwerpunkt «Sichergehen» erhält.

      EIN STURZ MUSS NICHT SEIN

      In der Schweiz stürzen jährlich rund 280 000 Menschen so schwer, dass sie eine Behandlung in einer Arztpraxis oder einem Spital benötigen. Rund 1600 Personen sterben jedes Jahr an den Folgen eines Sturzes. Insgesamt gehen ein Viertel aller Unfallverletzungen auf das Konto von Stürzen – zu Hause oder in der Freizeit. Sportunfälle sind dabei nicht mit eingerechnet. Meistens passieren die Unfälle in alltäglichen Situationen: beim Treppensteigen, Spazieren oder Putzen.
      Mit zunehmendem Alter schwinden Muskelkraft und Gleichgewichtssinn. Wer regelmässig trainiert, kann dem erfolgreich entgegenwirken – und länger selbstständig bleiben.

      Bei uns im med. Rücken-Center sind in einem Trainings-Abonnement diese Schwerpunkte zu «Sicher Gehen» enthalten:

      Testing und Re-Testing
      • Test der Balance, Beweglichkeit und Kraft.
      • Computergestützte Messung der Rumpfkraft.
      Training und Coaching
      • Einzelcoaching (4 /Jahr) mit gerätegestützten Krafttraining und Übungen auf der Matte.
      • Einführung Sensopro (Gleichgewichts- und Koordinationstraining)

      Für alle Trainingsanfänger oder bei gesundheitlichen Problemen empfehlen wir unser Aufbau – Konzept befor Sie mit einem Trainings-Abonnement selbständig trainieren.

      Zusätzlich bieten wir 2x wöchentlich die Gruppenstunde Fit&Flex an. In dieser sind alle Anforderungen von „Sichergehen“ integriert.

      Lernen Sie uns kennen und buchen Sie hier Ihre kostenlose Erstberatung.

      2 + 12 =