Rückblick 1. Lehrjahr von Géraldine

18. Jul. 2020

Aufsatz: Mein erstes Lehrjahr

Ich muss schon sagen, der Umzug von der Sekundarschule in die Arbeitswelt war eine riesige Umstellung, an die ich mich erst gewöhnen musste. Ich wusste von Anfang an, dass mir die Schule fehlen wird. Egal wie streng es in der Schule war, in der Lehre ist es strenger!

Anfangs war es schwierig für mich heraus zu finden, wie ich noch Zeit finde, um unter der Woche etwas mit meinen Freunden oder mit meinem Pferd zu unternehmen. Mein Pferd und die Betreung der Esel der Freizeitanlage Bachwiesen sind mein liebste Freizeitbeschäftigung.

Am Anfang des ersten Lehrjahrs fühlten sich die Wochentage sehr gleich und monoton an. Am schwesten fällt mir den ganzen Tag drinnen zu sein, weil ich am liebsten draussen wäre, egal bei welchem Wetter. Aus diesem Grund empfand ich auch meine Tanzstunden nicht als Freizeit und erfreute mich auch nicht mehr daran, dennoch habe ich dieses Hobby nicht aufgegeben.  Als guten Ausgleich habe ich 1-2mal unter der Woche mein Pferd für einen Ausritt geholt.

Ich bin sehr froh meine Lehre im med. Rücken-Center machen zu können, weil hier die Atmosphäre sehr angenehm und familiär ist. Am allerbesten finde ich unsere sehr netten und sympathischen Kunden. Was ich an unserem Team so schätze ist die positive Laune. Mein Highlight ist meine wöchentliche Gruppenstunde Fit& Flex – Ihr seid alle ab September wieder willkommen! Ich mag den Kontakt mit den Kunden und liebe es Übungen zu instruieren. Ich bin froh, dass ich meine Lehre in einem Gesundheitscenter absolvieren darf, weil der Fokus ein komplett anderer ist als in einem Fitnesscenter, wo eher das Optische im Mittelpunkt steht.

Meine Berufsschule ist in Ziegelbrücke im Kanton Glarus. An meinem ersten Schultag war mir vor Aufregung schlecht. Der Treffpunkt war um 8:00 Uhr vor der Mensa, wo wir aber alle stumm und einander anschauend eine halbe Stunde warteten. Meine Antwort auf die Frage wie ich meine Klasse finde zuhause war «komisch» und ich wünschte mir eine andere Klasse. Mittlerweile bin ich aber froh in dieser Klasse zu sein. Wir sind alle ziemlich energisch und sehr unterschiedlich.  Das Beste an der Schule ist die grosse Mittagspause, wo wir meist alle an einem Tisch sitzen.

Die Idee für diesen Beruf ist mir vor etwas mehr als einem Jahr abends spät gekommen als ich spontan im Berufskatalog herumstöberte. Anfangs wollte ich noch Bäckerin/Konditorin oder Fachfrau Betreuung werden. Ich habe auch als Coiffeuse, Fachfrau Gesundheit (im Altersheim), Systemgastronomie Fachfrau und Köchin geschnuppert. Den Beruf Fachfrau für Bewegungs- und Gesundheitsförderung habe ich insgesamt an drei Orten geschnuppert. Das erste Mal im Basefit in Schlieren. Da war ich sehr erstaunt, dass ein Lernender bei der Sitzung als «Bestrafung» weil er etwas nicht wusste, 10 Liegestützen machen musste. 

Ich habe mir mit der Lehrstellensuche keinen Stress gemacht und mir gesagt, wenn ich die Lehrstelle im med. Rücken-Center nicht erhalte, dann gehe ich ins 10. Schuljahr. Die Idee mich im med. Rücken-Center zu bewerben, verdanke ich meiner Mutter. Sie sah die Lehrstelle auf dem Lena Lehrstellen-Portal ausgeschrieben.

Das erste Mal im med. Rücken-Center war ich bei meinem Vorstellungsgespräch. Ich wusste schon im Moment als das Vorstellungsgespräch endete: da will ich hin, aber ob ich es geschafft hatte konnte ich nicht einschätzen.

Ich wurde dann ca. eine Woche später zu einer Schnupperlehre eingeladen und danach noch zu einer einwöchigen Schnupperlehre und zum Gesundheitsabend, wo ich mit vielen Kunden reden konnte. Als ich die Zusage erhielt, war ich sehr glücklich und freue mich nun auf weitere zwei spannende und lehrreiche Jahre mit euch!

 

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med. Rücken-Center
Nüschelerstrasse 45
8001 Zürich
+41 44 211 60 80
info@rueckencenter.com

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Mo – Fr  8 bis 20 Uhr
Sa         10 bis 13 Uhr

Trainings und Therapien sind auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich! 

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